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Keine Geldentschädigung bei heimlicher Aufnahme eines Gepäckkontrolleurs bei seiner Arbeit im öffentlichen Flughafenbereich

Das OLG Hamm hat einem Gepäckkontrolleur, der bei seiner Arbeit zwei Sekunden lang heimlich und ohne Einwilligung gefilmt wurde, einen Anspruch auf Geldentschädigung versagt, obwohl das aufgenommene Video zu gewerblichen Zwecken auf YouTube im Rahmen eines Reiseberichtes veröffentlicht wurde. Die vom OLG aufgestellten Grundsätze sollten insbesondere Fotografen und Videofilmer kennen:

Einmal Verlust – immer Verlust. Zur Fortschreibung eines einmal kalkulierten Verlustes bei Leistungsänderungen

Das OLG Hamm hat einmal mehr die „Korbion´sche Formel“ bei nachträglichen Leistungsänderungen im Bauvertrag bestätigt, wonach ein guter Preis immer ein guter Preis und ein schlechter Preis immer ein schlechter Preis ist. Im Fall des OLG Hamm hatte ein Bauunternehmer die Leistung eines Subunternehmers zu einem günstigeren Preis angeboten, als er selbst bezahlen musste.

Datenschutz ist kein Tatenschutz

Videoaufnahmen werden gemeinhin vor allem dann als besonders lästig empfunden, wenn man selbst bei einem rechtswidrigen oder gar strafbaren Treiben aufgenommen wird. So empfand es zumindest der Mitarbeiter eines Tabak- und Zeitschriftenkioskes mit angeschlossener Lotterieannahmestelle. Obwohl in dem Laden offene Videokameras angebracht waren, hatte er mehrfach Einnahmen aus Zigarettenverkäufen „verschwinden“ lassen. Nachdem er die fristlose […]

Arbeitnehmerfotos auf der Homepage – was geht und was nicht geht

Die Homepage eines Unternehmens ist bekanntlich seine digitale Visitenkarte. Sie soll den Besuchern einen möglichst positiven, ersten Eindruck verschaffen. Neben den Räumlichkeiten und der Technik sind dazu natürlich auch Bilder von den Menschen unerlässlich, die in dem Unternehmen arbeiten und für das Unternehmen stehen. Aber: geht das nach dem neuen Datenschutzrecht überhaupt noch?

Die Haftung von Lieferanten und Herstellern im Gewährleistungsfall

– der größte Wurf des neuen Baurechts kommt aus dem Kaufrecht. Stellen Sie sich mal folgendes Horrorszenario vor: Sie werden damit beauftragt, in ein Gebäude eine Fußbodenheizung einzubauen. Nachdem das ganze Gebäude fix und fertig ist, stellt sich heraus, dass eine der Leitungen Ihrer Fußbodenheizung porös ist, so dass Wasser austritt. Nach und nach säuft […]

Ihre Schlussrechnung ist nicht prüffähig!

„Ihre Schlussrechnung ist nicht prüffähig!“ – Das ist das Totschlagargument, mit dem schon mancher Bauherr die Baufirma zur Weißglut gebracht hat. „Nicht prüffähig“ – das bedeutet schlimmstenfalls: Rechnung nochmals neu schreiben, wieder zuschicken und zu hoffen, dass sie nun den Anforderungen des Bauherrn genügt.